ESE Emotionale und Soziale Entwicklung in der Pädagogik der Erziehungshilfe und bei Verhaltensstörungen 2. Jahrgang (2020). - Heft 2 Macht und Ohnmacht in der Pädagogik bei psychosozialen Beeinträchtigungen

ESE Emotionale und Soziale Entwicklung in der Pädagogik der Erziehungshilfe und bei Verhaltensstörungen 2. Jahrgang (2020). - Heft 2 Macht und Ohnmacht in der Pädagogik bei psychosozialen Beeinträchtigungen

von: Stephan Gingelmaier, Janet Langer, Werner Bleher, Ulrike Fickler-Stang, Lars Dietrich, Birgit Herz (

Verlag Julius Klinkhardt, 2020

ISBN: 9783781558199 , 261 Seiten

Format: PDF

Kopierschutz: DRM

Windows PC,Mac OSX Apple iPad, Android Tablet PC's

Preis: 18,90 EUR

Mehr zum Inhalt

ESE Emotionale und Soziale Entwicklung in der Pädagogik der Erziehungshilfe und bei Verhaltensstörungen 2. Jahrgang (2020). - Heft 2 Macht und Ohnmacht in der Pädagogik bei psychosozialen Beeinträchtigungen


 

Die wissenschaftliche Jahreszeitschrift ESE will Inhalte und aktuelle Entwicklungen des Faches Emotionale und Soziale Entwicklung (ESE) in der Pa?dagogik der Erziehungshilfe und bei Verhaltenssto?rungen einer breiten O?ffentlichkeit zuga?nglich machen. Aufgrund der hohen gesellschaftlichen Relevanz ihrer Themen dient sie dem kritischen fachlichen Austausch, der Dokumentation der Jahrestagungen und als Informationsplattform der (Bildungs)Politik.

Macht und Ohnmacht in der Pädagogik bei psychosozialen Beeinträchtigungen
Viele der thematischen Beiträge der Jahreszeitschrift ESE knüpfen an die Inhalte der Bundesdozierendenkonferenz 2019 an. Die Arbeit mit hoch belasteten jungen Menschen und Familien bedarf in besonderer Weise der Reflexion von Macht-Ohnmacht-Dynamiken, weil sie diesen überproportional häufig ausgesetzt sind. Gerade die herausragende Bedeutung von intensiven professionellen Beziehungen in Settings non-formaler und formaler Bildung und Erziehung kann durch Macht- und damit auch Ohnmachtsbedingungen für die Akteurinnen und Akteure geprägt sein. Aus pädagogischer Perspektive sind die aktiven Macht-Ohnmacht-(Re-)Produktionen der Handelnden und der Anteil des institutionellen Gefüges dabei als ineinander verschränkt zu denken. Nicht zu vergessen sind schließlich die Bedeutung von Macht- und Ohnmachtserfahrungen für Kinder, die auffälliges Verhalten zeigen, im gesellschaftlichen Kontext, weil Herrschafts- und Machtverhältnisse, soziale Milieus und psychosoziale Barrieren (soziales) Lernen, (psychische) Gesundheit und Teilhabe massiv behindern können.